Ausprobiert: Die nachfüllbare Espressokapsel

Mit dem entstehenden Aluminium-Müll aus Nespressokapseln könnten 1150 Fußballstadien bedeckt oder 156 Mal der Eiffelturm gebaut werden. Wir sprechen hier von einem Jahr. Und teuer ist diese Angelegenheit auch, denn man zahlt so umgerechnet ca. 100€ pro Kilo Kaffee. Macht bei zwei Perso- nen und zwei Kaffee am Tag 600€ mehr pro Jahr. Verrückt, dass die Alternative noch so unbekannt ist: die nachfüllbare Espressokapsel, zum Beispiel von Mycoffeestar. Aus Edelstahl gefertigt, hält sie ein Leben lang. Aber funktioniert sie?

kaffee
Der Test

Pro

  • Der Preis ist heiß. Die Anschaffungskosten sind überschaubar (Startset um 35€, Barista-Set um 75€). Nicht zu vergessen: Man spart sehr viel „Nespresso-Gebühr“
  • Universell einsetzbar: Die Kapsel passt in alle gängigen Nespresso-Maschinen
  • Abwechslungsreich: Mit jeder Kapsel könnt ihr eine neue Kaffeesorte wählen
  • Und natürlich: Die Umwelt dankt. Fuck the Alu-Müll!

Contra

  • Das System ist nicht gerade selbsterklärend, eine bessere Beschreibung wäre gut
  • Bei falscher Handhabung schmeckt der Kaffee wässrig

Nestlé, der Konzern hinter Nespresso, sollte übrigens in keinster Weise unterstützt werden. Tierversuche, Regenwaldzerstörung und Kinderarbeit sind nur ein paar der vielen Kritikpunkte.

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