Das war’s

Manchmal ist es ein Buch oder ein Film, vielleicht auch ein besonders berührender Zeitungsartikel. Aber meistens ist es ein Mensch, der einen überzeugt, umzudenken. So wie bei Café-Inhaberin Eva (links) und Stylistin/DJane Sonja, deren gleichzeitiger Umzug nach Berlin nicht nur in dieselbe Straße, sondern auch zur selben Überzeugung führte.

Eva

Als wir noch in Köln wohnten, hatte ich mit gesunder Ernährung nicht allzu viel am Hut. Erst durch einen längeren China-Aufenthalt begann ich, mich mit Umwelt- und Tierschutz sowie veganen Themen auseinanderzusetzen. Schnell war mir klar, dass es diesbezüglich noch ganz schön viel Handlungs- und Aufklärungsbedarf gibt. Also fackelte ich nicht lange und eröffnete in Berlin das vegane Café „no milk today“. Noch vor dem ersten Geschäftstag stand Sonja plötzlich vor meiner Ladentür –  und so bekam ich meinen ersten Stammgast! Sonja ließ sich von mir für vegane Kekse und Soja-Cappuccino begeistern und änderte mit jedem ihrer Besuche Schritt für Schritt ihre Ernährung. Inzwischen gibt sie all ihren Bekannten den Tipp, mal im Café vorbeizuschauen und sich davon überzeugen zu lassen, dass es auch ohne Milch geht.

Sonja

Kaum war ich nach Kreuzberg gezogen, da hatte ich dank Eva auch schon ein veganes Stammcafé im Kiez. Weil ich nachts als D-Jane Sony Straight arbeite, fiel mir sehr schnell auf, wie viel fitter man sich fühlt, wenn man die tierischen Produkte aus dem Speiseplan streicht. Ich interessierte mich zwar schon länger für tierversuchsfreie Kosmetik, aber erst als meine Hündin Mila zu mir kam, wurde mir schlagartig bewusst, dass es nicht zusammenpasst, sein Haustier lieb zu haben und gedankenlos andere Tiere zu essen. Zudem ist der Verzicht auf Kuhmilch einfach viel gesünder und bekömmlicher. Man sollte sich klarmachen, dass man nur diesen einen Körper hat, in dem man lebt und den sollte man gut behandeln.   

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