Style&Stil: Christiane von StyleMom

Christiane lebt mit ihrer Familie im Hamburger Süden. Auf style-mom.de geht es um die Themen Mode, Lifestyle und Beauty für Mütter und ihre Kinder. Das Augenmerk liegt dabei immer auf dem Aspekt der Nachhaltigkeit und der Vereinbarkeit der schönen Dinge des Lebens mit sozialer und ökologischer Verantwortung. Denn Eltern bringen ihren Kindern bei, Verantwortung gegenüber sich selbst und der Umwelt zu übernehmen.

Dein eigener Stil in einem Satz?

Seit ich Mama bin, mag ich es gerne lässig mit Jeans, Sneakers und dazu dann aber gerne eine schicke Bluse.

Der Laden, in dem du immer etwas findest?

Das Glore in Hamburg. Dort habe ich es tatsächlich mal geschafft in 10 Minuten zwei perfekt sitzende Jeans zu finden. Noch mal ein großes Dankeschön an die Verkäuferin! In dem Laden gibt es eine tolle Auswahl an nachhaltigen Labels und sogar eine kleine Ecke mit Kindersachen. Also wenn ich für mich nichts finde, dann auf jeden Fall für meine Kinder.

Der Online-Shop, in dem du immer etwas findest?

Avocadostore und Armedangels. Vor allem im Avocadostore ist die Auswahl echt riesig. Zu Weihnachten gab es dort eine tolle Sofadecke und Kissen für die Couch. Ich liebe diesen Shop. Armedangels finde ich haben ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und wirklich tolle Kleider, Blusen und Pullover.

Was fehlt dir bei veganer Mode definitiv noch?

Eine größere Auswahl an schönen und nachhaltig produzierten Schuhen. In dem Bereich finde ich oft nichts, was mir wirklich gefällt.

Kunstpelz – ja oder nein?

Ein klares Nein. Ich finde Pelz am Körper ekelhaft, egal, ob echt oder fake. Eine Freundin von mir hatte ihrer damals zwei- oder dreijährigen Tochter eine Winterjacke mit echtem Fellbesatz an der Kapuze gekauft. Da bin ich echt vom Glauben abgefallen und habe mich sogar geweigert, es anzufassen.

Deine persönliche Stil-Ikone?

Oje, das ist schwer. Als junges Mädchen habe ich oft zu irgendwelchen Superstars aufgeschaut und deren Look nachgeahmt. Das war aber eher, weil die so angesagt waren und nicht weil deren Stil so toll war. Da muss ich jetzt passen.

Das absolute, immer-gültige Fashion No-Go?

Pelz!

Gibt es ein „zu alt” für gewisse Trends oder Teile?

Auf jeden Fall. Bauchfrei ist irgendwann nicht mehr. Ich finde manche Looks sehen ab einem gewissen Alter lächerlich aus und wirken eher als ein verzweifelter Ruf an die vergangene Jugend. Aber das ist auch okay, denn dafür erschließen sich uns neue Kleidungsstücke, die bei den jungen Mädels eher deplatziert aussehen würden.

Was würdest Du gerne mehr auf den Straßen sehen?

Auf jeden Fall mehr Farben! Vor allem in Hamburg laufen fast alle in gedeckten Farben rum. Was ist mit einem leuchtenden gelb, rot oder türkis? Das würde enorm die Stimmung heben.

Und was weniger?

Gürteltaschen! Vor einigen Jahren sind die ja irgendwie wieder auf den Straßen aufgetaucht und leider noch nicht wieder verschwunden.

Hip aussehen, ohne bemüht zu wirken – geht das?

Ja, wenn man sich in seinem Outfit wohl fühlt. Ist das nicht der Fall, dann sollte man sich ganz schnell wieder umziehen.

Menschen, die sich sehr für Mode interessieren, wird oft Oberflächlichkeit vorgeworfen. Was sagst du dazu?

Mode ist ein Ausdrucksmittel, wie es der Gesang, das Schauspiel, das Schreiben und das Malen sind. Diese Dinge gelten allerdings als kulturelles Gut, genauso sehe ich es auch mit der Mode.

Wie viel Prozent des Kleiderschranks sollten bunt sein?

50 Prozent. Die anderen 50 Prozent sind gedecktere Farben, die man zum Kombinieren mit den Farbexplosionen benötigt. Wir brauchen einfach mehr Farbe und Lebendigkeit in unserem Leben.

Was ist outfitmäßig „eine sichere Bank” beim ersten Date?

Das liegt bei mir inzwischen fast 17 Jahre zurück. Erschreckend. Ich würde mich für eine dunkle Jeans, Sneakers, eine legere Bluse und einen sportlichen Blazer entscheiden. Es hängt aber natürlich auch davon ab, wo man hin geht.

Under- oder Overdressed auf die Party, bei der man niemanden kennt?

Lieber overdressed und dann schnell auf die Toilette verschwinden und versuchen, das Outfit  etwas zu reduzieren oder etwas lässiger zu tragen, wenn das geht. Schlimmstenfalls wäre ich wahrscheinlich schnell wieder zuhause.

Das perfekte Outfit, wenn man ultra-verkatert mit den Öffentlichen durch die halbe Stadt fahren muss?

Eine Jacke mit hohem Kragen und einen Hut der weit ins Gesicht reicht. Hoffentlich erkennt mich keiner. Und damit niemand auf die Idee kommt schnacken zu wollen, kommen die Kopfhörer noch in die Ohren.

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